Nachricht vom 26.06.06
Antivirus-Software boomt
Playstation 2 von Sony ist tatsächlich kein Computer - Reißender Absatz von Fernsehern
Antivirus-Software boomtDem Marktforschungsunternehmen Gartner zufolge, beträgt der Anteil am Umsatz der auf private Konsumenten anfällt, mittlerweile 48,5 Prozent. Auch für die kommenden Jahre erwarten die Experten zweistellige Zuwächse. Nachdem allerdings bald auch Microsoft in diesem Marktsegment mitmischen will, dürfte sich der Preiskampf verschärfen und dadurch die Gewinnmargen für die Konkurrenten verringern.
Im Moment schneiden sich auf dem Markt der Antivirus-Software die drei Anbieter Symantec, McAfee und Trend Micro 86 Prozent aus dem Umsatzkuchen. Allein auf den Marktführer Symantec entfallen 53,6 Prozent. (tca)
Playstation 2 von Sony ist tatsächlich kein Computer
Ein Gericht hat in England nach langem Rechtstreit nun endgültig entschieden, dass die Playstation 2 nicht als Computer zu deklarieren ist. Sony versuchte mit diesem Kniff Einfuhrgebühren zu umgehen, die beim Import in die EU anfielen.
Mehr als fünf Jahre dauerte der Prozess, in dem Sony versuchte, seine Spielkonsole Playstation 2 als "automatic data processing machine" einstufen zu lassen. Unter diesem Begriff laufen insbesondere herkömmliche Computer, für die zum Zeitpunkt der Playstation-2-Einführung kein EU-Einfuhrzoll anfiel. Unterhaltungselektronik wurde dagegen mit bis zu 1,7 Prozent verzollt, was für Sony Kosten von 50 Millionen Euro verursachte. Seit 2004 lassen sich auch Spielkonsolen zollfrei in die EU einführen.
Nachdem das Unternehmen bereits Niederlagen vor dem Europäischen Gerichtshof und dem "Londoner High Court" einstecken musste, sind nun alle Rechtsmittel ausgeschöpft. Bei dem "England and Wales Court of Appeal", das jetzt das Urteil sprach, handelt es sich um das Berufungsgericht der letzten Instanz. (tca)
Reißender Absatz von Fernsehern
Liegt es wirklich an der Fußball-WM? Die Absatzzahlen von Fernsehern sind in Deutschland im Vorfeld des Ereignisses jedenfalls deutlich gestiegen. Im Mai 2006 gingen knapp eine halbe Million Geräte über die Ladentische.
Dieser Wert liegt 18 Prozent über den Zahlen des Vorjahreszeitraums. Die Marktforscher der GfK stellten außerdem fest, dass die durchschnittlichen Verkaufspreise pro Gerät um 200 auf 756 Euro gestiegen sind. Grund dafür ist auch der angekurbelte Absatz von LCD- und Plasmafernsehern. Sie werden durch sinkende Preise immer attraktiver. Ihr Anteil an den verkauften Fernsehern beträgt inzwischen bereits mehr als 50 Prozent. Röhrengeräte lassen sich hingegen immer schlechter absetzen. Ihre Verkaufszahlen sinken zweistellig.
Die Unterhaltungselektronikindustrie freut sich über 60 Prozent mehr Umsatz und darüber, dass immer mehr Verbraucher zu TV-Geräten mit größerer Bildschirmdiagonale greifen. Bezogen auf den Umsatz haben über 77 Prozent der verkauften LCD-Fernseher mehr als 80 Zentimeter Bildschirmdiagonale. (tca)
(c) der News: Carsten Scheibe, Typemania Content Agentur tca (www.content.typemania.de)
