Fotos verfremden

Ultimate Paint

Seit vielen Jahren ist „Ultimate Paint“ ein verlässlicher Partner, wenn es darum geht, digitale Fotos umfassend nachzubearbeiten und anschließend in ein neues Format zu überführen. Kenner nutzen besonders gerne die Effektfilter der Software.

Das Programm „Ultimate Paint“ importiert Bilder in vielen Formaten. Sie werden jeweils im eigenen Fenster dargestellt. Bei der Auswahl der einzelnen Motive hilft notfalls ein Thumbnail-Browser, der aber erst noch per Menübefehl geladen werden muss.
„Ultimate Paint“ bietet viele Funktionen an, um mit den einzelnen Bildern zu arbeiten. Sie lassen sich ausdrucken, im Batch-Modus in ein neues Format überführen oder aus dem Programm heraus als E-Mail-Anhang versenden.

Mithilfe der Funktionen aus der Arbeitsleiste lassen sich die Bilder wie in einem Zeichenprogramm verändern. Möglich ist es dabei, den Radiergummi zu schwingen, Texte auf das Motiv zu stempeln oder zuvor angelegte geometrische Formen auszumalen. Profis nutzen die Markierungswerkzeuge, um einzelne Areale des Bildes zu selektieren, sodass sie sich im nächsten Arbeitsschritt umfassend verändern lassen.

Das Programm bietet die klassischen Funktionen einer Bildbearbeitung an. Es ist demnach kein Problem, die Bilder zu drehen, zu spiegeln, zur Seite zu kippen oder zu beschneiden.
Besonders interessant sind die Effektfilter, die dazu in der Lage sind, auch noch das langweiligste Porträt kräftig aufzupeppen. Viele Anwender können die Spaßfilter, die vielen Bildprogrammen beiliegen, langsam nicht mehr sehen. Man denke in dieser Hinsicht einmal an die überstrapazierten Klassiker „Mosaik“, „Emboss“ oder „Pixelize“. Das Programm „Ultimate Paint“ bietet aus diesem Grunde über hundert Effektfilter an, wie sie eben nicht in jeder Bildbearbeitung zu finden sind. Das macht „Ultimate Paint“ zu einer Art Geheimtipp: Wer seine Bilder mit diesen Filtern bearbeitet, wird eben doch noch den einen oder anderen entzückten A- und Oh-Ruf beim Betrachter der verfremdeten Aufnahmen provozieren können.

Die einzelnen Filter werden im „Image“-Menü gesammelt und hier in Kategorien mit Namen wie „Fun“ oder „Color“ zusammengefasst. Ein eigener Browser hilft dabei, kleine Vorschaubildchen zu generieren, die aufzeigen, wie die einzelnen Filter auf das aktuell geladene Bild wirken. Ohne viele Kenntnisse von den Filtern besitzen zu müssen, kann sich der Anwender so den für ihn schönsten Effekt auswählen.

Die einzelnen Filter lassen in der Mitte des Bildes eine Supernova erglühen, überziehen die Motive mit flüssigem Metall oder platzieren eine riesige Lupe auf einem interessanten Bildausschnitt. Toll sind Effekte wie „Ice Cream“, die das Motiv auf einen Berg gekringeltes Softeis projizieren.
Fast alle Effekte lassen sich umfassend konfigurieren. In diesem Fall helfen Schieberegler dabei, die Intensität eines Effekts zu verändern, Farben auszuwählen oder Muster, Richtungen und Raster zu benennen. Erst, wenn die Vorschau zu gefallen weiß, werden die Einstellungen auf das eigentliche Bild übernommen.

Carsten Scheibe

Ultimate Paint Standard 2.86

System: ab Windows 98
Hersteller: JTL Development
Download: Ultimate Paint Standard
Preis: 28,00 Euro
Sprache: Deutsch


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